Gemälde: Wiese von Hartmuth Kiewert – Tiere im Wald zwischen Ruinen

8. Österreichischer Tierrechtskongress

Simone Horstmann
Simone Horstmann und Henni

Simone Horstmann

Simone Horstmann ist Postdoc an der Universität Dortmund im Bereich der katholischen Theologie. Zuletzt hat sie sich mit dem Phänomen religiöser Gewalt an Tieren befasst und die tieferliegenden Gründe für jenen religiös-geprägten Speziesismus beleuchtet, der insbesondere die sog. monotheistischen Religionen bis heute prägt.

Sie ist überzeugt davon, dass eine Theologie, die auf Augenhöhe mit den modernen Tierrechtsdiskursen agieren kann, systematisch religionskritisch aufgestellt sein muss. In verschiedenen Projekten hat Simone Horstmann versucht, diesen Paradigmenwechsel theologisch mitzuentwickeln: So hat sie 2019-2021 ein von der Volkswagenstiftung Hannover finanziertes Forschungsprojekt mit dem Titel Konturen einer Animalogie geleitet, das sich zum Ziel gesetzt hat, das Fundament für eine antispeziesistische Theologie zu legen.

Sie ist zudem Gründungsmitglied des European Research Network Transcending Species – Transforming Religion, das sich gegen einen religiös-imprägnierten Speziesismus einsetzt. Außerdem befasst sie sich mit dem Thema der Tierrechts-/Tierschutzbildung und hat dazu 2021 den Sammelband Interspezies Lernen herausgegeben.

Sie lebt am grünen Rand des Ruhrgebiets gemeinsam mit sechs Hühnern, zwei Katzen und drei Hunden.

Beiträge am Tierrechtskongress

Freitag 21. Oktober

11:30 Uhr Freitag 21. Oktober
Religion als Problem für Tiere Vortrag von Simone Horstmann im Raum SkyDome

Programmübersicht